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Sind Betonmöbel brandschutzsicher?

Baulicher Brandschutz

Ein Bauwerk ist immer dem Gefahrenfall „Brand“ ausgesetzt. Die Aufgabe von Planern und Architekten ist es, Brandschutz oder einen möglichen Brandfall bereits in der Entwurfsphase zu berücksichtigen. Denn die Vorbeugung eines Brandes besitzt einen ebenso hohen Stellenwert, wie die tatsächliche Brandbekämpfung durch die Feuerwehr im Ernstfall.

Während die Feuerwehr immer erst dann eingreift, wenn es bereits brennt, soll der bauliche Brandschutz dazu beitragen, dass Brände erst gar nicht entstehen oder auf möglichst enge Räume begrenzt bleiben. Deshalb müssen Bauteile, Bauwerke und bestenfalls auch die Möbel in der Lage sein, einem Feuer in bestimmtem Maße widerstehen zu können.

Die beim Bau und der Inneneinrichtung verwendeten Materialien und deren Brandverhalten (brennbar/nicht brennbar) nehmen einen wesentlichen Einfluss auf das Brandgeschehen. Das im Gebäude vorhandene Gefährdungspotential ist in erster Linie von Brandlasten abhängig. Sie beeinflussen den Verlauf eines Brandes maßgeblich.

Brandschutz durch Beton

Zur Wahrung der allgemeinen Sicherheit und natürlich auch aus volkswirtschaftlicher Sicht  muss ein sinnvoller baulicher Brandschutz folgende Schutzziele erfüllen:

  • Personenschutz,
  • Sachschutz der in Brand geratenen bzw. angrenzenden Bauwerke
  • Umweltschutz durch Minimierung des entstehenden Rauchs, toxischer Gase, sowie kontaminiertem Löschwasser.

Bei Verwendung von Bauteilen oder Möbeln aus Beton ist es möglich Wohngebäude so zu errichten, dass alle drei Schutzziele gleichzeitig erreicht werden.

Was kann Beton im Brandfall leisten?

Bei einem natürlichen Brand können Temperaturen von bis zu 1.000 °C entstehen. Welche Eigenschaften entwickelt in diesem Fall der Werkstoff  Beton? :

  • Beton bleibt weitgehend fest
  • Beton trägt nicht zur Brandlast bei,
  • Beton leitet den Brand nicht weiter,
  • Beton bildet keinen Rauch,
  • Beton setzt keine toxischen Gase frei.

Diese positiven Eigenschaften des Betons erlauben es Planern und Architekten ein, für den Bauherrn gegen Brandgefahr sicheres Gebäude, zu erschaffen.

Klassifizierungen im Brandschutz

Baustoffe werden nach DIN EN 13501 Teil 1 in Klassen zum Brandverhalten eingestuft.

Klasse A enthält: nicht brennbare Baustoffe mit den Unterklassen:
- A 1: dürfen keine anhaltende Entflammung aufweisen
- A 2: Entflammungen für einen Zeitraum bis 20 Sekunden

Klasse B, D, E und F enthält: "Brennbare Baustoffe" mit den Unterklassen:
- B: schwer entflammbare Baustoffe,
- D und E: normal entflammbare Baustoffe
- F: leicht entflammbare Baustoffe

Der mineralische Baustoff  Beton erfüllt die Anforderungen der Klasse A 1, denn er ist effektiv nicht brennbar. Das heißt, Beton ist, unter den im Brandfall üblicherweise auftretenden Temperaturen, nicht entzündbar.

Im Teil 2 der DIN EN 13501-2 " erfolgt die Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten nach Feuerwiderstandsklassen mit folgender Einteilung:
R 15, R 20, R 30, R 45, R 60, R 90, R 120, R 180, R 240 und R 360.
Dies sagt aus, dass das jeweils klassifizierte Bauteil während einer Zeitspanne von mehr als 15 bis 360 Minuten den Temperatur- und Festigkeitsbeanspruchungen des Brandversuchs widersteht.

Mit der Nutzung des Werkstoffs Beton lassen sich alle Feuerwiderstandsdauern erreichen.

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Silvia Uhlmann
Sales & Marketing Manager, Bachelor Professional of Accounting (CCI)

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